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Passungen und Toleranzen im 3D-Druck

CAD-Maße sind ideal. Gedruckte Bauteile haben Fertigungstoleranzen – deshalb muss Spiel oder Übermaß bewusst konstruiert und getestet werden.

Passungen und Toleranzen im 3D-DruckEine fünf Millimeter Welle wird mit unterschiedlichen Bohrungen für Press-, Übergangs- und Spielpassung verglichen.5,00 mm IM CAD ≠ AUTOMATISCH 5,00 mm AM DRUCKTEILWelle 5,00 mmPresspassungz. B. 4,95 mm*Übergangz. B. 5,05 mm*Spielpassungz. B. 5,20 mm**Beispielwerte: Drucker, Material, Orientierung und gewünschte Funktion entscheiden. Testkörper statt Raten.
Passungen sind eine Funktionsentscheidung: CAD-Sollmaß, Druckverfahren und gewünschtes Spiel müssen zusammenpassen.

Sollmaß und Istmaß

Im CAD sind Maße ideal. Reale Fertigung besitzt Abweichungen – auch der FDM-Druck. Das geplante Maß ist das Sollmaß, das gemessene Ergebnis das Istmaß.

Passung ist eine Funktion

Eine Welle soll manchmal leicht gleiten, manchmal stramm stecken und manchmal eingepresst werden. Deshalb brauchen zwei Bauteile nicht automatisch dasselbe Nennmaß.

Warum FDM besonders ist

Linienbreite, Materialfluss, Temperatur, Schrumpfung und Druckrichtung beeinflussen die Maße. Bohrungen können kleiner ausfallen als konstruiert.

Testkörper statt Raten

Mehrere kleine Testbohrungen, etwa 5,0 / 5,1 / 5,2 / 5,3 mm, zeigen schnell, welche Konstruktion mit dem eigenen Drucker und Material funktioniert. Nicht die globale Extrusion auf ein einziges Loch „kalibrieren“.

Aus Wissen wird Diskussion

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